Im Bereich
des Anlagenbaus und der Kläranlagenbetreiber ist die Forderung nach
universellen, zuverlässigen sowie leicht ein- und auszubauenden Meß- und
Überwachungssystemen eine Selbstverständlichkeit. Lange Standzeiten und
geringe Verschmutzungsempfindlichkeit werden ebenso in den
Forderungskatalog geschrieben wie auch eine bereits erbrachte
Praxisbewährung.
Vortex-Strömungssensoren
von Höntzsch/Waiblingen werden bereits seit Jahren erfolgreich bei der
Messung von Belebungsluft und Faulgas in Kläranlagen eingesetzt. Gerade
die Erfassung und Regelung des Volumenstroms von Belebungsluft wird mit
Vortex-Strömungssensoren auf zuverlässigste Weise sichergestellt. Die
Summierung der Verbrauchsmenge (in Kubikmeter) erlaubt den Wirtschaftlichkeitsnachweis.
Durch die
Bauweise des Sensors als Eintauchfühler kann der Druckverlust, wie er
beispielsweise bei Blendenmeßsystemen ensteht und den Wirkungsgrad der
Anlage stark beeinflußt, auf wenige Pa reduziert werden. Die
Strömungsgeschwindigkeit der Zuluft für ein Belebungsbecken liegt,
unabhängig von den Rohrleitungsdurchmessern, im Bereich von 0,5 bis 25
m/s. Diese weite Meßspanne wird von den Vortex-Strömungssensoren
zuverlässig abgedeckt.
Der Einbau
der Strömungssensoren erfolgt über eingeschweißte Stutzen mit
Anschlußflansch. Durch die Verwendung eines Sondenführungssystems ist der
Sensor beweglich. Dadurch kann man mit einem einzigen Sondentyp praktisch
alle vorkommenden Meßquerschnitte einer Anlage bedienen.
Aber nicht
nur zur Erfassung und Regelung von Belebungsluft, sondern auch zur Messung
des anfallenden Faulgases werden Höntzsch Vortex-Strömungssensoren
eingesetzt. Bei diesem Einsatzfalle erweist es sich als besonderer
Vorteil, daß das Vortex-Meßprinzip die Strömung unabhängig von Dichte,
Druck und Temperatur des Betriebsmediums erfaßt und damit auch bei
kritischen Betriebsbedingungen zuverlässige Meßergebnisse liefert. Durch
die spezielle Bauweise des Sensorkopfes wirken sich weder feuchtes Gas
noch kondensatbefrachtetes Gas negativ auf das Meßverfahren aus: Selbst
bei Unterdruck können Geschwindigkeiten ab 0,5 m/s gemessen werden!
Vortex-Meßwertaufnehmer sind selbstverständlich auch für den Ex-Bereich
zugelassen!
Montage und
Wartung der Sensoren erfolgen ähnlich wie beim Einsatz zur Messung von
Belebungsluft. Durch die Montage eines Kugelhahnes, der zwischen
Anschlußstutzen und Führungsteil montiert wird, ergibt sich ein spezieller
Vorteil. So wird es möglich, die Sonden in den Bereich des
Sondenführungsteiles zu ziehen, den Kugelhahn zu schließen und
anschließend die Sonden bei geschlossener Meßleitung zu
entnehmen.
Die
Auswertung der Strömungsgeschwindigkeit bzw. des Volumenstroms erfolgt
über Meßumformer oder Systemgeräte. Bei mehreren Meßstellen ermöglichen
Mehrkanalsysteme mit Anzeige und Tastatur die freie Konfigurierung der
Parameter.
Die
Geschwindigkeits-Kalibration für den gesamten Meßbereich der Sensoren
erfolgt im Werk in einem Freistrahlwindkanal. Die kompetente
Überprüfung dieser Kalibriereinrichtung durch unabhängige Stellen
gewährleistet die Qualität der
Höntzsch-Vortex-Strömungssensoren.
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