Die
Strömungsgeschwindigkeitsmessung z. B. von Gasen ist z. B. im
Kraftwerksbereich eine Meßgröße, die der Sicherheitsüberwachung
dient.
So wurden
höntzsch Vortex-Meßaufnehmer in einem Stabfänger einer Kohlemühle in einem
Kraftwerk eingesetzt. Der Kohlenstaubstrom hat dort eine maximalen
Strömungsgeschwindigkeit von 35 m/sec. bei einer Gastemperatur von 160° C
... 185° C. Der Kohlestrom hat eine Kornfraktion von 1 mm = 3 %, 500 um =
8,4 %, 90 um = 55,6 %. Die Staubbeladung beträgt ca. 1,2 kg Kohle/kg
Gas.
Die höntzsch
Vortex-Meßaufnehmer dienen der Erfassung der Strömungsgeschwindigkeit des
Volumenstroms von Luft, Gasgemischen, Erdgas, Fackelgas etc. Sie können im
standardmäßig in den Bereichen ab 0,5 m/sec. bis 40 m/sec. eingesetzt
werden und sind für Betriebstemperaturen ab -25° C bis +180° C ausgelegt.
Mittels Ultraschall werden die Strömungswirbel abgetastet. So können im
Vergleich zu anderen Meßverfahren kleinere Strömungsgeschwindigkeiten
gemessen und größere Meßspannen erzielt werden.
Ein
besonderes Plus:
Eine
Verunreinigung der Meßgase durch Feststoffe bewirkt keine Beeinträchtigung
der Messung. Die Wirbelablösung erzeugt einen Selbstreinigungseffekt am
Störkörper.
Im Vergleich
zu Flügelradmeßwertaufnehmern kann der mit Vortex-Meßaufnehmern in
erheblicher stärker feststoffbefrachteten Gasen gemessen werden und dies
ohne Beeinträchtigung der Dauerstandfestigkeit. Die Meßstoffe dürfen sogar
Fasern enthalten.
Die in dem
vorgeschriebenen Einsatzfall in einem Kraftwerk eingesetzten
Vortex-Meßaufnehmer wiesen auch nach dem Einsatz lediglich auf der
Abstromseite eine geringe Staubablagerung auf. Ansonsten waren die
Meßwertaufnehmen in einem einwandfreien, funktionsfähigen
Zustand.
Vortex-Meßaufnehmer
verfügen über keine beweglichen Teile. Besonders erwähnenswert ist ihre
Zuverlässigkeit und Aggressionsbeständigkeit. Auch unter rauhen
Bedingungen ergibt sich eine hohe Standfestigkeit. Selbst Feuchtigkeit in
Meßgasen führt bei Verminderung einer Kondensation zu keinerlei
Nachteilen! Die Anwendung des höntzsch Vortex-Meßprinzips garantiert eine
exzellente Wiederholgenauigkeit, praktisch trägheitsfreie Meßwerterfassung
sowie niedrige Meßbereichsanfangswerte. |