Vortex-Strömungs-Sensoren für die Durchflussmessung von
überhitztem Wasserdampf 
Niedriger Anfangswert und große Messdynamik
Weil für die Durchflussmessung von Wasserdampf im Kraftwerk eines süddeutschen Nutzfahrzeugherstellers eine geänderte Instrumentierung mit wesentlich größerer Messdynamik und einem sehr niedrigen Anfangsmesswert gefordert war, kamen dort Vortex-Strömungssensoren mit integriertem Temperatursensor von Höntzsch Instruments/Waiblingen zum Einsatz. Sie ersetzen die bisher in den Niederdruckdampfleitungen des Kraftwerkes eingesetzte Delta-p Messung.

Die Vortex-Sensoren von Höntzsch sind geschlossene Systeme ohne sich bewegende mechanische Teile und ohne Öffnungen, die das Eindringen von Schmutzpartikeln ermöglichen würden. Deshalb unterliegt dieses Sensorsystem keinem Verschleiß und hält die Betriebs- und Wartungsintervalle niedrig. So wird die Systemzuverlässigkeit optimiert und ein kontinuierlicher, störungsfreier Betrieb gewährleistet. Die Montagezeit ist sehr kurz und kostensparend, da die Sensoren auch bei großen Rohrnennweiten oder Kaminen einseitig ohne Gegenanker zu montieren sind. Ein weiterer Vorteil ist die Verlängerungsmöglichkeit der Sensoren bei großen Nennweiten, so dass auch bei beengten Montageverhältnissen eine leichte Installation ermöglicht wird.

Das variantenreiche, kompakte Vortex-Messsystem hat höchste Funktionalität. Es zeichnet sich durch eine hohe Messdynamik von 1:160 aus, wobei der Anfangsmesswert der Strömungsgeschwindigkeit bei 0,5 m/s liegt. Zudem können Betriebstemperaturen von 240 °C und Systemdrücke bis 3 bar zugelassen werden. Desweiteren wird durch die ausgezeichnete Wiederholgenauigkeit, Langzeitstabilität und die große Werkstoffauswahl eine hohe Verfügbarkeit erreicht.

Für die Auswertung der Sensorsignale in dem Kraftwerk des Nutzfahrzeugherstellers wurden Systemelektroniken mit einer Software für die Anzeige des Normvolumen- und Massestroms installiert. Alle relevanten Daten – wie z.B. die Normendichte – können mittels der in der Anzeigeeinheit integrierten Tastatur zur weiteren Berechnung eingegeben und zur Anzeige aufgerufen werden. Für die weitere Verarbeitung stehen sowohl Analog- als auch RS232 Ausgänge zur Verfügung. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen sind die Vortex-Sensoren auch konform der Richtlinie ATEX 94/9/EG lieferbar.

va_sfk2042
Die Vortex-Sensoren von Höntzsch Instruments / Waiblingen sind geschlossene Systeme ohne sich bewegende mechanische Teile und ohne Öffnungen, die das Eindringen von Schmutzpartikeln ermöglichen würden. Deshalb unterliegt dieses Sensorsystem keinem Verschleiß und hält die Betriebs- und Wartungsintervalle niedrig.
up Übersicht Anwendungsbeispiele