Vortex-Strömungssensoren VA
 
Flügelrad-Strömungssensoren FA  
Messprinzip
 
Messgerätausstattung  
 
Vortex-Strömungssensoren VA  
 
VA-Di-Messrohre  
 
Auswerteeinheiten  
 
Gehäusetypen  
 
Messprinzip up    
   
Messprinzip

Abgeleitet vom Karman’schen Phänomen der Wirbelablösung beruht
das Messprinzip darauf, dass an einem stabförmigen Hindernis in einer Strömung Wirbel abgelöst werden, wobei die Wirbelablösefrequenz ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit ist.

Die Strömungswirbel werden durch Ultraschall abgetastet. Dadurch
können im Vergleich zu anderen Abtastmethoden Strömungs-
geschwindigkeiten schon ab 0,5 m/s gemessen werden, verbunden
mit Messspannen von 1 : 160. Die Strömungswirbel modulieren
den Ultraschallstrahl zwischen einem Ultraschallsender und
-empfänger. Aus der Demodulation ergibt sich die Wirbelfrequenz.

Ein entscheidender Vorteil des Messprinzips liegt in der Unab- hängigkeit von Dichte, Druck und Temperatur des Messmediums.

Messprinzip

Vortex-Strömungssensoren VA haben keine beweglichen Teile, sie sind auch unter rauhen Bedingungen hervorragend dauerstandsfest, exzellent wiederholgenau, langzeitstabil und überlastsicher.
Die Messwerterfassung ist praktisch trägheitsfrei. Die Leitungslänge zwischen Sensor und Auswerteeinheit kann mehrere hundert Meter betragen.

Feststoffe bewirken keine Beeinträchtigung der Messung solange sich keine Abrasion ergibt. Im Vergleich zu den Flügelrad-Strömungssensoren kann mit Vortex-Strömungssensoren in erheblich stärker feststoffbefrachteten Gasen gemessen werden, und dies ohne Beeinträchtigung der Dauerstandfestigkeit.

Der abgebildete Sensor mit Salzablagerungen war einige Wochen in einem Bergwerk eingebaut. Man erkennt deutlich die geringen Ablagerungen am Störkörper. Im verschmutzten Zustand ergaben sich bis ca. 12 m/s Abweichungen von max. +/- 0,3 m/s.

Messgerätausstattung
Für die Messung erforderlich sind ein Vortex-Strömungssensor VA und eine dazu passende Auswerteeinheit
Vortex-Strömungssensoren VA up
Vortex-Strömungssensoren VA
   
  Vortex Strömungssensoren VA
Eintauchfühler zur Strömungsmessung
   
  Vortex Strömungssensoren VAT
Eintauchfühler für kombinierte Strömungs- und Temperaturmessung
   
VAR    
VAR
Zwillings-Vortex-Strömungssensor zur Messung der Strömungs-
geschwindigkeit und der +/- Anströmrichtung z.B. in Autotunneln
Bauformen Vortex-Strömungssensoren VA40
Bauformen Vortex-Strömungssensoren VA40
   
  Zeichnung ZG2: verlängerbare Sonde mit 42 mm-Sondenrohrdurchmesser für größere Eintauchtiefen
   
  Zeichnung ZG4: Sonde mit 20 mm Sondenrohrdurchmesser, mit verschiebbarem Sondenführungsteil
für den Einbau in Rohrleitungen/Kanälen
   
  Zeichnung ZG5: Sonde mit 20 mm Sondenrohrdurchmesser, mit Losflansch und angeschweißtem,
medienberührten Festflansch
   
  Zeichnung ZG6: Sonde entsprechend Zeichnung 5, in Ausführung EEx ia IIC T6 für Einsatz in Ex-Zone 0
   
  Zeichnung ZG7: Sonde mit 20 mm Sondenrohrdurchmesser mit verschiebbarem Sondenführungsteil für
den Einbau in Rohrleitungen/Kanälen, Sonden mit einer Baulänge von 500 mm oder 1000 mm, Sondenwerkstoff
Edelstahl, für den Einsatz im Ex-freien Bereich
   
Ausführung Vortex-Strömungssensoren VA
 
  Messbereichsanfangswert ca. 0,5 m/s
   
  Messbereichsendwerte: 40 m/s; 60 m/s und 80 m/s
   
  Temperaturbeständigkeit: -20 °C...+100 °C; +180 °C; +240 °C
   
  Druckbeständigkeit: 3 bar Überdruck
   
  Ex-Ausführung: EEx ia IIC T6 für Zone 1 und 0.
   
  Sonden-Werkstoffe: Edelstahl; Titan; Tantal und HASTELLOY
   
  erforderlicher Einführöffnungs-Durchmesser: 40 mm
   
Zubehör Vortex-Strömumungssensoren VA
 
  Sondenrohre mit Länge 350, 500 und 1000 mm zum Anschrauben an VA-Sonden gemäß Zeichnung 2
   
  Sondenführungsteile mit Flansch- oder Gewindeanschluss, für den Einbau von VA-Sensoren gemäß Zeichnung 2
und 4 in Rohrleitungen und Kanälen
   
  Richtungszeiger zum Anklemmen auf das Sondenrohr der VA-Sonden gemäß Zeichnung 2,
Verwendung auch als Tiefenanschlag
TA-Di-Messrohre up
Vortex-Sensoren in der Bauform als Messrohr
 
  VA-Di-Messrohre

Messwerte ab 0,7 m³/h und 0,4 m/s
  Temperaturbeständigkeit –10 ... 180 °C
  Druckbeständigkeit 10 bar / 1 MPa Überdruck
  Werkstoff Edelstahl, Titan, Hastelloy
  Messunsicherheit < 1% v.M. + 0,2 % v. E.
  Reproduzierbarkeit +/- 0,2%
   
  mit integriertem Messumformer lieferbar
   
 
Di Messbereich Volumenstrom Messbereich Strömungs-geschwindigkeit
[mm] [m³/h] [m/s]
25 0,7 ... 44 0,4 ... 25
40 1,8 ... 133 0,4 ... 25
50 2,8 ... 177 0,4 ... 25
80 7,2 ... 724 0,4 ... 40
100 11,3 ... 1131 0,4 ... 40
Messgerätausstattung
µP-Flowtherm
     
Ausführung Vortex-Strömungssensoren VA
     
  µP-Flowtherm   Handmessgerät zum Anschluss von nicht richtungserkennenden Vortex-
Strömungssensoren mit und ohne integriertem/separatem Temperatursensor
     
    Anzeigegrößen: Strömungsgeschwindigkeit in m/s, Nm/s / Volumenstrom in
m³/h, l/min , Nm³/h, Nl/min / Temperatur in °C
     
    Umwertung von Betriebsströmungsgrößen in Normströmungsgrößen durch
Messung von Temperatur und Eingabe des Betriebsdrucks
     
    anwenderseitige Einstellungsmöglichkeit u .a. von Sensortyp, Messstofftyp,
Messrohrdurchmesser oder -querschittsfläche, Profilfaktor, Mediumsdruck,
Anzeigeeinheit, Messmodus, Messdauer und Messbeginn
     
    Ausgänge: 2 x 0...+/-4 V analog / Frequenzausgang Pegel: 0 und 5 V /
RS232-TTL bzw. V24-TTL für Anschluß an IBM-kompatiblen PC über
RS232- / V24-Adapter
     
    Versorgung durch 9 V Batterie oder durch Steckerstromversorgungsgerät
     
    Erhöhung der Messgenauigkeit der Strömungsmessung durch
anwenderseitige Kennlinienlinearisierung
     
    optionales Datenlogging auch automatisch in frei wählbaren Zeitabständen
von bis zu 520 Datensätzen; Playback über Anzeige oder
V24/RS232-Ausgang
     
    optionales Zubehör: RS232- / V24-Adapter für Datenübertragung an IBM-
kompatiblen PC / µP-Flowtherm Verlängerungskabel 3 m oder 5 m lang,
auch mit wasserdichten Steckverbindern / µP-Flowtherm-Y-Kabel
zum Anschluß von zwei Sensoren an den Eingang des µP-Flowtherm / µP-Flowtherm-Transportbereitschaftstasche / µP-Flowtherm Transportbereitschaftskoffer / 9 V Blockbatterie
     
Umformer U2a
     
  Umformer U2a   zum Anschluss von nicht richtungserkennenden
Vortex-Strömungssensoren VA
     
    ohne Anzeige und Tastatur
     
    Analogausgang: 4-20 mA, 0-20 mA, 0-4 V, 0-10 V; wahlweise
     
    Versorgung: 230 VAC, 110 VAC, 24 VAC, 24 VDC, 12 VDC wahlweise
     
    Bauformen: LDG16 Aufbaugehäuse (B/H/T = 55/75/110) für 35 mm
Normschiene, Aluminiumgehäuse AS102 IP65 (B/H/T = 100/75/110 mm)
     
    werksseitige Einstellung: Kalibrierkennzahl KKZ des Sensors, Skalierung des
Ausgangs
       
LDX1A / LDX2
     
LDX1A / LDX2 Trenn- / Speisegerät für den Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA
in Ex-Schutzart EEx ia IIC T6
Einsatz nur in Verbindung mit Nicht-Ex-Auswerteeinheiten:
Umformer U2a oder Systemgerät im LDG30-Gehäuse (s. u.)
 
LDX1A / LDX2 und nachgeschaltete Auswerteeinheit sind im Ex-freien
Raum zu positionieren
 
Versorgung: LDX1A 230 VAC, 24 VAC
  LDX2 24 VDC
LDG16 Aufbaugehäuse (B/H/T = 55/75/110) für 35 mm Normschiene
     
Systemgeräte mit Anzeige und Tastatur
     
  Systemgeräte mit Anzeige und Tastatur   µP-Vortex
zum Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA
     
    µP-Vortex-R
zum Anschluss von +/- richtungserkennenden
Vortex-Strömungssensoren VAR
     
    VT-VA
zum Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA
und Pt100-Temperaturfühlern, Druck als Eingabegröße
     
    VP-VA
zum Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA
und Absolutdruck-Sensoren, Temperatur als Eingabegröße
     
    VTP-VA
zum Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA,
Pt100-Temperaturfühlern und Absolutdruck-Sensoren
   
Ausführungen
 
  optional mit Ex-Eingängen zum Anschluß von Vortex-Strömungssensoren VA, Pt100-Temperaturfühlern und Drucksensoren
in Ex-Ausführung (nicht im LDG30-Gehäuse; hier zusätzlich LDX1A-Ex-Trenn- / Speisegerät (s.o.) erforderlich)
   
  Analogausgang Strömung (bei V(T)(P)-Geräten optional auch Druck, Temperatur): 0/4-20 mA, 0-5 V, 0-10 V, wahlweise
   
  optionaler V24/RS232-Ausgang (nicht im LDG30-Gehäuse, s.u.)
   
  optionaler Relaisausgang für Strömungsrichtung oder für Mengenimpuls
   
  Versorgung: 230 VAC, 24 VAC, 24 VDC; wahlweise; bei Systemgeräten im Tischgehäuse Ti-SRF optional auch
mit Akku-Versorgung
   
  Gehäusevarianten gemäß untenstehenden Abbildungen
   
  Software-Optionen: Mengenmessung, Langzeitmessung, Grenzwert, Passwort, Datenlogger, Beiwert-3-Punkt-Korrektur,
Ausfallüberwachung, u. a.
   
  mehrkanalige Geräte und Sonderausführungen auf Anfrage
Messgerätausstattung
Systemgeräte µP-Vortex, µP-Vortex-R, VT-VA, VP-VA und VTP-VA zum Anschluss von Vortex-Strömungssensoren VA
   
   
  LDG30
  LDG30: Aufbaugehäuse B/H/T = 100/75/110 mm für 35 mm Normschiene
   
   
  EMV-Gehäuse AH162
  EMV-Gehäuse AH162:
zur Wandmontage, Schutzart IP65, mit Kabelverschraubungen,
vorbereitet für den Einbau von 1 Auswerteeinheit im LDG16·Gehäuse
sowie 1 Auswerteeinheit im LDG30 Gehäuse, B/H/T = 240/160/134 mm
   
   
  EMV-Gehäuse AH160
  EMV-Gehäuse AH160:
zur Wandmontage, Schutzart IP65, mit Kabelverschraubungen,
vorbereitet für den Einbau von 1 Auswerteeinheit im LDG30 Gehäuse
   
   
  Wa-IP65
  Wa-IP65: Wandgehäuse B/H/T = 306/241/264 mm
   
   
  Ti-SRF
  Ti-SRF: Tischgehäuse B/H/T = 365/155/315 mm
   
   
  19”3HE
  19”3HE: Einschubgehäuse B/H/T = 443/133/317 mm
   
   
  Kassette
  Kassette: 3HE 28TE, 3 Kassetten passen in ein Gehäuse 19”-Leer
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