Das ExactSonic P ist in einem kompakten Gehäuse mit integriertem Messumformer untergebracht. Die Rohrabschnitte können mit Konus- oder Zwischenflanschen montiert werden. Bei größeren Rohrdurchmessern kommen Prozessflansche gemäß DIN EN 1092-1 (Form B1) zum Einsatz, um eine sichere und stabile Installation zu gewährleisten. Die Montage kann flexibel erfolgen, z. B. auch mit Spannringen oder -ketten. Für eine erhöhte Stabilität auf dem Prüfstand kann das Rohrsystem mit Standfüßen versehen werden. Zur mobilen Nutzung oder für Kalibrierrücksendungen ist das System auch mit einem optionalen Transportkoffer verfügbar. | Der integrierte Messumformer des ExactSonic P nutzt digitale Signalprozessoren (DSP), die die Laufzeiten und Differenzen der Ultraschallwellen schnell und zuverlässig auswerten. Ein spezielles Modulationsverfahren sorgt für eine hohe Störfestigkeit und ermöglicht auch die Messung unter schwierigen Bedingungen. Die ermittelten Messdaten werden zusammen mit Druck- und Temperaturwerten verarbeitet, um den Normvolumenstrom oder Massenstrom präzise zu berechnen. Der ExactSonic P bietet sowohl analoge Ausgänge (4–20 mA, 0–10 V) als auch digitale Schnittstellen wie LAN, USB und AK-Protokoll zur Datenübertragung und Parametrierung. | Der ExactSonic P ist speziell für die Messung von sauberen, einphasigen, neutralen Gasen ausgelegt. Korrosive, mehrphasige oder stark verschmutzte Gase können die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Der zulässige Druck liegt bei ca. 0,4 MPa (4 bar). Für Anwendungen, die höhere Drücke oder aggressivere Medien erfordern, wird das Modell ExactFlow II empfohlen. In Umgebungen mit stark variierenden Prozessbedingungen, wie z. B. bei Messungen unter extremen Temperaturschwankungen oder bei Medien mit hohem Anteil an Feststoffen oder Flüssigkeit, sind zusätzliche Messverfahren ratsam. |