Prozessdaten
Messaufgabe:
Ermittlung der mittleren Strömungsgeschwindigkeit über einen Querschnitt und daraus abgeleitet die Berechnung des Volumenstroms
Messstelle:
An der späteren Position der stationären Messung
Vorgabe
Schwerlinienverfahren nach DIN EN 15259 sowie DIN EN 12599 (ehemals auch VDI/VDE 2640 Blatt 3 „Netzmessungen in Strömungsquerschnitten“).
Ihr Nutzen
Steigerung der Messgenauigkeit
Verbesserung der Messgenauigkeit dank der Netzmessungen in den einzelnen Strömungsabschnitten; dadurch exakte Ermittlung der mittleren Strömungsgeschwindigkeit bei schwierigen Bedingungen.
Sorglos
Sie können Höntzsch als Messdienstleister diese Messaufgabe übergeben. Sie erhalten die Auswertung mit den genauen Daten zum Volumenstrom in der jeweiligen Leitung.
Bewährt
Viele Höntzsch Kunden haben diese Messdienstleistung bereits in Anspruch genommen. Die präzisen Messungen erfolgen mit im eigenen, akkreditierten Labor kalibrierten Messmitteln.
Anwendung
In der Strömungsmesstechnik wird ein ideales, gleichmäßiges und symmetrisches Strömungsprofil zu Grunde gelegt. Dabei erfolgt die Messung der Strömungsgeschwindigkeit in der Mitte der Rohrleitung bzw. des Kanals, wo sie am größten ist. Der gemessene Wert wird zurückgeführt auf die mittlere Strömungsgeschwindigkeit, um so mit Hilfe der Querschnittsfläche den Volumenstrom zu berechnen. In der Praxis sind aufgrund baulicher Gegebenheiten vielfach unzureichende Ein- und Auslaufstrecken vorhanden. Dies führt zu unsymmetrischen Strömungsprofilen. Um dennoch eine genaue Volumenstrommessung vornehmen zu können, kann die mittlere Strömungsgeschwindigkeit durch eine Netzmessung ermittelt werden. Dazu wird der Messquerschnitt in flächengleiche Elemente unterteilt und die Strömungsgeschwindigkeit in jedem Element gemessen. Die Summe aller im Gitternetz- oder Tangentialverfahren gemessenen Werte geteilt durch die Anzahl der Messstellen im Strömungsquerschnitt ergibt die mittlere Strömungsgeschwindigkeit.